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KinderKulturring aus der Taufe gehoben

Kurse der ehemaligen Kunstschule Octopus laufen jetzt unter Trägerschaft des Kulturrings

PäK

Die Schließung der Kunstschule Octopus durch den ASB darf nicht das Ende der Kinderförderkurse für pädagogisch hochwertige Kunsterziehung in Idstein sein, darin waren sich Vertreter der Stadt Idstein und dem Kulturring Idstein e.V. einig und handelten schnell.
Es galt Fördergelder zu retten, die erfolgreichen Kurse in den städtischen Kitas und die AG´s in der Rabenschule und Max-Kirmsse-Schule weiterzuführen, die bisherigen Dozenten bei der Stange zu halten und ein neues tragfähiges Konzept für die Zukunft zu finden.
„Der Kulturring Idstein e. V. hat sich entschlossen, sein breites kulturelles Angebot um eine neue junge Sparte, den KinderKulturring zu erweitern“, erläuterte die Vorsitzende des Kulturrings Karin Eichel, das jüngste „Baby“ des traditionsreichen Vereins, der seit 41 Jahren besteht. Zur Leiterin der bisherigen ASB-Kunstschule Ina Ehlers hätten schon seit längerem enge Kontakte bestanden „deshalb freuen wir uns sehr, dass Ina Ehlers ihre erfolgreiche Arbeit nebenberuflich unter unserem Dach weiterführen wird“.

In der Sparte KinderKulturring gibt es jetzt das schon lange erfolgreich laufende Veranstaltungsprogramm von Manfred Ohlenschläger „Komm rein mach mit“ und künftig die Kita-Kunstkurse. In wie weit das Kinderkunstangebot erweitert werden kann, hängt von den finanziellen Fördergeldern ab, so Eichel.
Bürgermeister Christian Herfurth und der Leiter des Amtes für Soziales, Jugend und Sport Jörg Jansen betonten, dass gerade die Kita-Kunstkurse ein Alleinstellungsmerkmal in der städtischen Kinderbetreuung darstellten und deshalb auf jeden Fall weiter angeboten werden sollen. „Die Kurse bieten besonders den aus unterschiedlichen Gründen benachteiligten Kindern eine einmalige kunstpädagogische Förderung an, die ihnen hilft, Defizite in der kindlichen Entwicklung aufzufangen“, erläuterte Bürgermeister Herfurth den städtischen Bildungsanspruch für die städtischen Kitas.
Ina Ehlers, wird künftig viele Bälle in der Luft halten müssen, „aber das kenne ich aus meiner bisherigen Tätigkeit“, lacht die engagierte Kulturpädagogin, „ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die in erster Linie darin bestehen wird, Gelder aus den verschiedensten Töpfen zu akquirieren, die Dozenteneinsätze zu koordinieren, inhaltliche Konzepte zu erarbeiten und nicht zuletzt einen neuen Raum für unsere Förderkurse zu finden, die mir sehr am Herzen liegen.“ Wie immer hängt alles an den Finanzen, der neue Raum für die beliebten Ferien- und Förderkurse „darf möglichst nichts kosten“.

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